SVO Handball Innsbruck - D1, 18:18 (10:13)

Am vergangenen Samstag war es so weit, die zweite große internationale Auswärtsfahrt stand an. Der Gegner unserer Damen 1 war der SVO Handball Innsbruck. Obwohl die Innsbrucker Damen am unteren Ende der Tabelle zu finden sind, war allen Beteiligten im Vorfeld klar, dass es kein einfaches Spiel werden würde. Doch dazu später mehr. Um ca 13:30 Uhr stand der Bus, vom Omnibusbetrieb Marco Schäfer GmbH mit Fahrer Markus, bereit. Entsprechend dem Ostler Selbstverständnis wurde ein Doppeldecker bereitgestellt. 25 Leute brauchen schließlich Platz. Nach Beladung des Busses mit Sportutensilien und Flüssigbrot ging es dann auch los. 45 min Fahrzeit später, konnten die Ostler auch die Stadtgrenze hinter sich lassen. Dank unzähligen Holländern, Dänen und noch mehr Holländern benötigte der Ostler-Bus 3 Stunden nach Innsbruck. Pünktlich eine Stunde vor Anpfiff fanden sie die Ostlerinnen und Fans vor der Halle ein. Die Spielerinnen warfen sich in Ihre Sportoutfits und die GIGAS machten es sich auf der Tribüne gemütlich. Anpfiff: Kapellmeister A. Zechner und Dirigentin Mama Lachner stimmten gleich zu Beginn die Schlachtgesänge an. Dabei musst Fr. Lachner das ein oder andere Mal gebremst werden. Die ersten Minuten gehörten klar den Gästen aus München und alle Beteiligten dachten es würde so bleiben. Doch dann gab es Gegenwehr. Nicht nur auf der Tribüne, sondern vielmehr auf dem Feld. Die Mädels aus Innsbruck gaben Gas. Die eigentlich gut positionierte Ostler Abwehr kam in der Folge immer einen Schritt zu spät. So hagelte es einen Siebenmeter nach dem anderen gegen die Haidhauserinnen. Halbzeitstand 10:13.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit erwarteten alle, dass die Ostlerinnen noch eine Schippe drauflegen und Innsbruck in die Schranken weisen würden. Diese Wunscherwartung wurde allerdings schnell gedämpft. Eine etwas fragwürdige rote Karte gegen Jojo H. war der Startschuss für eine zerfahrende zweite Hälfte. 20 min vor dem Spielende, Spielstand 15:17, fing die D1 an ihre gute Linie zu verlassen. Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen und die Abwehr wackelte. Dank einer überragend agierenden Taschi im Tor, konnte schlimmeres verhindert werden. Kurz vor dem Ende konnten Österreich erstmalig in Führung gehen. Spielstand 18:17. Ja, 20 Minuten haben die Ostlerinnen den Ball nicht im gegnerische Tor untergebracht. Zum Glück trifft manchmal Sprungkraft auf Erfahrung und Kathrin G. nahm sich ein Herz und schweißte den Ball in der 59. Minuten in das Netz. Der darauffolgende Angriff konnten die Innsbruckerinnen nicht erfolgreich abschließen und so trennte man sich 18:18.

Noch etwas angesäuert trat der Trupp aus München die Heimreise an. Angeführt von der Partykanone Silvia F. konnte die Stimmung schnell zum positiven gekippt werden und so entwickelte sich eine sehr ausgelassene Heimfahrt.

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