TSV Trudering : D2, 16:14 (9:7)

DREIFACHE UNTERZAHL? KEIN PROBLEM … … die Probleme hatten wir im Rückspiel gegen den TSV Trudering am vergangenen Sonntag an ganz anderer Stelle – wo, darüber kann spekuliert werden. Alles begann mit der Frage, wo unser Trainer Martin steckte und fehlendem Handynetz. Doch wir wussten uns zu helfen und wärmten uns einfach selbstständig schon mal auf. Martin kam, hatte die Pässe, alles schien in Ordnung. Vor Spielbeginn nochmal kurz sammeln, ein paar Worte vorweg und dann auf zum Elch-Ruf. Der Gegner setzte seinen Ruf vor uns ab, also auch hier war noch alles ok. In dramatischer Erinnerung war uns die Startphase des Hinspiels geblieben, 7:0 geführt und was dann folgte war Drama. Das wollten wir heute auf keinen Fall nochmal erleben. Also warteten wir erstmal ab und agierten vorbildlich gegen die Truderinger Damen, sie aber auch gegen uns. Erst nach zweieinhalb Spielminuten konnte Trudering mit ihrem ersten 7-Meter das 1:0 holen. Weitere zwei Minuten später das nächste Tor, wieder für Trudering. Nach 7 Minuten, nicht 7 Toren (!) hatte Celina wohl keine Lust mehr und machte das 3:1. Bann gebrochen? Martin nahm lieber mal eine Auszeit, erklärte, dass das Spiel bereits begonnen hatte und wir jetzt mal konzentriert agieren sollten. Na guuuut, also die nächsten Minuten mal Gas geben und Schwupps stand es 3:4 und wir das erste (übrigens auch einzige Mal) mal ein Tor in Führung. 3:4 Quersumme 7, oh nein, da war sie wieder die verflixte 7. Während wir noch darüber nachdachten, was nun zu tun sei, setzte Trudering zu einem 5-Tore Lauf an, während wir weder unsere 7-Meter noch sonstigen Torchancen nutzen konnten. 8:4 und Sabrina reichte es jetzt wohl: Tor von rechts außen! Eine weitere Auszeit, zwei weitere Tore und zur Halbzeit waren wir mit 9:7 wieder dran. Viel mehr war nicht zu sagen, wir waren wieder im Spiel und wollten das drehen.

Doch die zweite Halbzeit startete etwas anders als geplant. Eine Minute gespielt, Zwei-Minuten-Strafe gegen Evi, weitere 20 Sekunden gespielt, Zwei-Minuten-Strafe gegen Jessy, weitere 12 Sekunden später dann Zwei-Minuten gegen die Bank. Äh ja, also standen nun noch drei rote plus Torhüterin den vollzähligen Truderingern gegenüber. Doch wer glaubt, dass uns das vor eine größere Herausforderung als die magische 7 gestellt hätte, der täuscht sich. Wir kassieren in dreifacher Unterzahl ein einziges Tor – das soll uns mal einer nachmachen. Reißen konnten wir aber auch nicht viel. Als alle wieder da sind kurz sortieren und dann greifen wir wieder an, nach 41 Minuten holte Isabella via 7-Meter endlich den ersehnten Ausgleich, 11:11, Auszeit Trudering, na die wurden wohl nervös. Wir wohl auch, vier Minuten passierte nichts, dann Tor für Trudering. Doch kein Problem, Julia gleicht aus. Dann zwei Tore in Folge für Trudering, ein Aufbäumen von Sonja, ein verwandelter 7-Meter durch Evi und vier Minuten vor Schluss war beim 14:14 wieder alles offen. Doch irgendwie konnte und sollte es heute nicht sein, unsere Abwehr stand nicht mehr so fest wie sonst, im Angriff taten wir uns schwer, auch eine Umstellung auf offensive Manndeckung beschwerte uns in der letzten Minuten nicht den erhofften Ballgewinn sondern ein weiteres Tor und so endete dieses erneute Trudering-Drama mit vielen enttäuschten Gesichtern und 16:14.

Dabei waren: Eva und Anna im Tor, Claudia, Jessy (2/1), Sonja (1), Evi (5/3), Denise, Michelle, Sabrina (2), Isabella (1/1), Silke (1), Celina (1) und Julia (1)

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