SV München Laim II - M2, 31:31 (15:18)

Drama in vier Teilen. Erster Teil: Der SV Laim startete gut ins Spiel und fand vor allem in der Anfangsphase im Eins gegen Eins ein effektives Mittel gegen die schlecht koordinierte Abwehr der Ostler. Dazu kam, dass Valentin sich nach 7 Minuten die Rote (Feierabend-)Karte abholte, da er seinen Wochenendeinkauf noch vor Ladenschluss erledigen musste. Aber auch im Angriff tat sich die Truppe von Cheftrainer Carsten Fahr schwer. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt geprägt von statischen Einzelaktionen und es ist lediglich den Treffern des Beasts from the East aka Matze Petau zu verdanken, dass Ost den Anschluss wahren konnte.

Zweiter Teil: Nach der hektischen Anfangsphase gelang es der Kampftruppe aus der Orleansstraße dennoch sich aufzurappeln und ihr Handballerisches Können zu zeigen. Vor allem in der Abwehr gelang es ihnen, sich besser auf das Angriffsspiel der Laimer einzustellen und ihr schnelles Spiel zu unterbinden. Aber auch im Angriff lief es deutlich besser und vor allem die Tore aus dem Rückraum durch Niestroj und der „South Tyrol Wall" (welche nach seinem einmonatigen Praktika am Brenner als Schlüsselwart wiedermal auf der Platte stand) sorgten dafür, dass die Ostler mit einer Führung von 3 Treffen in die Pause gehen konnten. (15:18)

Dritter Teil: München-Ost kam stark aus der Pause und konnte seine Führung auf zwischenzeitlich 6 Treffer ausbauen. Die Einwechslung des Routiniers Hasselmann und des Ostler Neueinkaufes Weigelt, setzte die Laimer Abwehr durch die Kombination aus Spielintelligenz (Hasselmann) und juveniler Athletik (Weigelt) vor große Schwierigkeiten. Aber auch die wichtigen Treffer durch Schulz (dessen Wurfkraft eine Verwandtschaft mit Popeye vermuten lässt) sollen an dieser Stelle löblichst erwähnt werden. Darüber hinaus stand die Abwehr gewohnt kompakt und lies den Laimern nur wenig Spielraum.

Vierter Teil: (Schwangere sowie Personen mit schwachem Kreislauf sollten an dieser Stelle nicht weiterlesen) Leider gelang es den Ostlern nicht, den Laimern den finalen Gnadenstoß zu verpassen und den Sack zu zumachen. Die Truppe aus dem Münchner Westen blieb weiterhin motiviert und schaffte es peu à peu den Rückstand zu verringern. Die M2 leistete sich zudem im Angriff zu viele technische Fehler und Ballverluste, welche in dieser Liga gnadenlos bestraft werden. Mit einem Tor Vorsprung setzte Taktikguru Fahr 57 Sekunden vor Schluss ein Timeout. Und nun kommt das Retardierende Moment des Dramas in der Riegerhoferstraße: Nach Wiederaufnahme des Spiels pfiff das Schiedsrichtergespann nach nur zwei Pässen „Zeitspiel“ wodurch die Ostler keine Möglichkeit hatten den entscheidenden Treffer zu erzielen. Mit noch knapp 40 Sekunden hatten die Laimer nun alle Zeit, um trotzdem noch einen Punkt unterm Weihnachtsbaum zu legen. Leider gelang ihnen dies auch; trotz der Glanzparade des M2 Keeper Doege -welche ihn unter anderen Umständen zum interims Lokalhelden verwandelt und an diesem Abend für die ausreichende Finanzierung der Soft-drinks durch seine Spielkollegen gesorgt hätte. Denn der Abpraller rollte einem Laimer Glückspilz direkt in die Hände welcher von 6 Metern den Ausgleichstreffer erzielen konnte. So endete das Drama mit 31:31. Damit beendet die Zweite das Handball-Jahr 2018 mit 13:9 Punkten.

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